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4. Oktober, Stadthalle Heidelberg Kreischende Mädchenstimmen, die "Jerry, Jerry" verlangen - so stellt man sich den stilechten Auftritt von einem Star wir Jerry Rivera vor. Allerdings mußte man sich vorher in Geduld üben. Trotz offiziellem Einlaß um 20 Uhr ging um 21 Uhr am Eingang nichts. Auch die Schlange an der Garderobe war nichts für Ungeduldige. Es gibt also noch Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen Organisation. Der Anblick des wunderschönen Saales der Stadthalle Heidelberg entschädigte aber schon für Einiges - diese Räumlichkeiten gaben dem Konzert einen äußerst edlen Rahmen.
Jerry selber kam dann singend auf die Bühne - man hörte ihn schon, bevor man ihn sehen konnte. Ansonsten hat er allerdings die Freiheiten seines Funkmikros kaum genutzt. Er redete zwischen den Stücken ziemlich viel, wobei selbstverständlich sämtliche Staaten Lateinamerikas gegrüßt wurden, erzählt manchmal etwas zu den Liedern und bedankte sich mehrfach bei José Manuel Gomez und den anderen Organisatoren, die ihn nach Deutschland geholt hatten. Doch endlich zur Musik: Es wurde eine bunte Mischung von Stücken aus allen seiner Platten, einschließlich seiner neuesten CD "Ya no soy el Niñon aquel", die gerade eben hier in Deutschland erschienen ist. Es war wirklich verblüffend, wie nah an den bekannten
Versionen von CD diese Band spielte - den Gesang eingeschlossen. Da saß
jeder Einsatz perfekt, die Musiker spielten wie eine Einheit. Sogar jenes so
markante "Baby!", ein Erkennungszeichen von Jerry, war genau da, wo es auch
auf Nach zweimal einer Stunde Live Musik (mit Pause dazwischen) konnte man dann noch bis halb drei zu der sehr guten Musik des DJ tanzen.
Vielen Dank an José Manuel Gomez für die Informationen. Die Berichte geben persönliche Meinungen wieder. Soweit nicht anders vermerkt, stammen alle Texte und Bilder von Klaus Reiter. |
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