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5. Indoor FestivalAntiliaanse Feesten, Antwerpen (B), 23. März 2002 Kurzbericht mit vielen Bildern Zur Indoor-Ausgabe der Antiliaanse Feesten im Antwerpener Sportpaleis waren diesmal vier Gruppen angereist:
Hinweis: Die Seite ist ziemlich lang und enthält viele, relativ große Bilder. Aber während Ihr lest können die Bilder ja laden... Salsa Celtica
Salsa Celtica bietet mit einer ganz eigenen Mischung aus Salsa und keltischer Musik ein aussergewöhnlichesa Hörerlebnis: Neben den für Salsa typischen Instrumenten Timbales, Congas, Bass und Piano kamen anstelle der Trompeten und Posaunen noch zwei "kleine" Saxophone bzw. einen Dudelsack und eine Violine zum Einsatz. Das Klangbild entspricht überwiegend dem einer normalen Salsaband, am meisten fallen noch die Saxophone auf. Nur wenn es dann gegen Ende mancher Lieder so richtig abgeht, treten die schottischen Töne stärker hervor: Da wo es sonst in den Montuno gehen würde, kommen nun die "Fiedel" und der Dudelsack voll zur Geltung. Schade, dass es bei dem ersten dieser Höhepunkte zu schrecklichen Rückkopplungen kam, wordurch die gerade aufkommende Stimmung wieder gedämpft wurde.
Mit der Stimmung was das überhaupt so eine Sache: Ich hatte schon das Gefühl, dass Salsa Celtica gut ankam. Aber so richtig mitreissen konnten sie das Publikum noch nicht. Das lag vermutlich an der sehr statischen Bühnenpräsenz - der "Laufsteg" blieb bis auf eine Ausnahme ungenutzt, von "Show" konnte keine Rede sein.
FulanitoEin Konzert ganz ohne Musiker - das habe ich bei den Antiliaanse Feesten bisher noch nicht erlebt. Bei "Fulanito" waren nur die vier Sänger plus drei Tänzerinnen zu sehen, die Musik kam aus der Konserve. Rap, HipHop, R'n'B, Techno - ich kann damit ehrlich gesagt reichlich wenig anfangen. Aber Fulanito hat die Halle ganz gut anheizen können immerhin für viel Bewegung auf der Bühne gesorgt ;-)
Puerto Rican PowerPuerto Rican Power ist einer der "großen alten" Bands der Salsa Szene - über Ihre Musik brauche ich wohl nicht viele Worte zu verlieren. Sie zeigten sich als absolute Profis auf der Bühne und brachten mit ihren Hits wie z.B. "Tu Cariñito" die ganze Halle zum Mitsingen und Tanzen. Das Repertoire bestand hauptsächlich aus den beiden letzten CDs "Men in Salsa" und "Wild Wild Salsa" (letzteres wurde auch fleißig beworben), durchsetzt mit ein paar wenigen Klassikern wie z.B. "Jugete de nadie". Manche Lieder gefielen mir Live deutlich besser als auf CD, so z.B. "Me vuelvo un ocho" vom vorletzten Album. Herausragende Höhepunkte gab es kaum, das Niveau war gleichbleibend sehr hoch und (wie der Name schon sagt ;-) voller Power. Gegen Ende des knapp 1 1/2 Stündigen Auftrittes gab es noch ein paar knackige Solos, u.a. vom Timbalero auf dem "Laufsteg". Für mich persönlich waren Puerto Rican Power der absolute Höhepunkt des Festivals!
Los Toros BandVon Los Toros Band kann ich weder Bilder noch Bericht bieten. Nach gut fünf Stunden Tanzen und Singen hieß es irgendwann aufbrechen, und den Weg nach Hause antreten... Alle Konzertberichte geben persönliche Meinungen wieder. |
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