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Wie schon erwähnt begann seine Titelauswahl mit
mehreren Stücken der CD "Herencia Africana", anschließend folgte
eine kleine aber feine Auswahl aus dem aktuellen Album "Yo Soy", so z.B. "Manos
Latinas", "Cantares", "Mala Vida" und natürlich der Mega-Hit "Salsa".
"Salsa Raï" war leider nicht dabei, was aber ob der ungewöhnlichen
Instrumentierung und vor allem mangels Duet-Partner Faudel verständlich
ist.
Viel zu schnell kam die Ankündigung des letzten Liedes - die
planmäßigen 1 ¼ Stunden des Auftritts waren wie im Flug
vergangen. Trotz der hervorragenden Präsentation und des mittlerweile
etwas zahlreicheren Publikums waren die
"Otra, otra!" - Rufe doch ein
wenig dünn - nun ja, für eine Zugabe ("Yo Soy") hat es noch gereicht.
Es ist jammerschade, dass dieses Konzert nicht vor größeren Menschenmengen stattfinden konnte. Aber bei dem Wetter war wohl nicht mehr zu erwarten. Auf das Gelände des Palmtree Festivals hätten jedenfalls noch Hunderte, wenn nicht sogar Tausende gepasst - direkt vor der Bühne war ein mehrere Meter breiter, nicht abgegrenzter Freiraum ...was zum Tanzen und Fotografieren natürlich herrlich war. Yuri und seine Band haben jedenfalls das Zeug, ein 40.000 - Publikum wie in Hoogstraten zum Toben zu bringen.
Zum Palmtree Festival im Allgemeinen: Auch wenn das
Preis-Leistungsverhältnis nicht ganz mit dem von Hoogstraten mithalten
kann (ähnliche Preise, aber weniger Programm), hätte es bei besserem
Wetter sicher eine tolle Sache werden können. Von Palmen war zwar nichts
zu sehen, dafür war man aber direkt am Strand und hätte sogar baden
können. Aufgrund des Regens haben wir uns dann aber noch vor dem Auftritt
Chico Césars auf den Heimweg gemacht.
Fazit: Seit diesem Konzert gehört Yuri Buenaventura für mich zu den besten Live-Acts im Salsa-Business. Er hätte verdient, vor größerem und frenetischerem Publikum spielen zu dürfen. Vielleicht lesen die Organisatoren des Hoogstraten Festivals ja diese Zeilen ...
Alle Konzertberichte geben persönliche Meinungen wieder.